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DŸSE

dyse

DŸSE, das sind eine Gitarre, ein Schlagzeug und zwei Musiker, die sich und ihr Schaffen nur schwer beschreiben können: “Eine Bezeichnung für uns und unsere Musik haben wir nicht. Ich habe keine Ahnung, ebenso wie viele, die über uns geschrieben haben”, sagt Schlagzeuger und Sänger Jarii van Gohl.

Seinem Partner Andrej Dietrich (Gitarre, Gesang) läuft er erstmals im Jahr 2003 in einem Amsterdamer Motel über den Weg. Während Jarii ein Filmprojekt am Laufen hat, bereitet sich Andrej auf ein Bewerbungsgespräch für einen Gitarrenjob vor. Die Unterkunft, in der sich die beiden bei Bier und noch mehr Bier anfreunden, hört auf den Namen Dysecatmotel. Jarii erinnert sich: “Wir kamen irgendwie ins Gespräch: Musik, Philosophie, Literatur, Videoproduktionen, Kochrezepte – eben alles, was interessiert. Und zum Schluss zum Gedanken, etwas zusammen zu machen: DŸSE war geboren.”

Zurück in ihrer Heimat Deutschland, machen sich die beiden passionierten Musik-Liebhaber sogleich an die Arbeit. Einen Bass brauchen die beiden nicht. Ihr wilder Mix aus Rock, Metal, Punk, Pop, Jazz und Blues funktioniert auch so: “Die Gitarre läuft über insgesamt sechs Verstärker. Zwei davon sind Bassverstärker, drei Gitarrenverstärker und ein speziell aus alten Röhrenradios gebauter Irgendwas-Verstärker. Das klingt ziemlich fett”, erklärt Jarii.

Inhaltlich verarbeitet das Duo in seinen wahlweise deutsch-, spanisch-, französisch- oder englischsprachigen Texten alles, was das Leben der beiden Verantwortlich so hergibt. Von Knasterfahrungen, Autounfällen, Drogenexzessen und Brennholzverleihfirmen bis hin zu sozialer Ungerechtigkeit: DŸSE singen über alles.

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